Ein Kartenanbieter kann anonymes Surfen „verbieten“? Nicht direkt, aber die beiden Kredithäuser haben damit begonnen, Zahlungen an VPN-Anbieter zu blockieren!

Die Info kommt vom schwedischen Anbieter ipredator.se, der seine VPN – Verbindungsgebühren seit Montag über den, in Schweden sehr beliebten Dienst Payson, nicht mehr abwickeln darf.


Gerade in den aktuellen Zeiten durch PRISM & Co. sind solche Dienste immer beliebter da ihr dadurch die Möglichkeit habt eure IP-Adresse, mit der man eure Spuren im Netz nachvollziehen kann, zu verwischen.

Natürlich könnte so ein Dienst auch „missbraucht“ werden, in dem man seine IP-Adresse für Filesharing & Co. nicht nachvollziehbar machen möchte. Genau darauf scheinen sich die Kreditinstitute auch zu berufen, was aber eher lächerlich ist….

Oder welchen Grund würdet ihr darin sehen, dass sich ein Kreditinstitut auf einmal um „Recht und Ordnung“ im Netz kümmert?

Es gibt einige Möglichkeiten sich im Netz „anonym“, oder zumindest teilweise, zu bewegen. Mit solchen Eingriffen aber, wird genau dies unterbunden. Laut Payson sollen auch noch weitere Anonymisierungsdienste gesperrt werden.

Ganz direkt gesagt, erleichtern solche Verbote die aktuellen Überwachungsarbeiten der Geheimdienste nur um so mehr. Ihr bekommt also sämtliche Möglichkeiten entzogen euch gegen „Spionage“ zu schützen oder zu wehren…

(via)