Es ist ja nicht so, als hätte man es nicht erwartet…. Die großen und allseits beliebten File- und Oneclickhoster sind der Software-/Film- und Musikindustrie natürlich mehr als nur ein Dorn im Auge.

Der Bundesgerichtshof hat kürzlich entschieden, dass Filehoster wie Rapidshare von sich aus aktiv gegen illegale Inhalte vorgehen und diese sperren müssen.

Rapidshare selbst darf natürlich weitermachen. „Grundsätzlich“ besteht der Dienst ja nur darin dem Benutzer eine Plattform zu bieten über die er Dateien hochladen und speichern kann. Ebenfalls kann er diese aber auch per Link „veröffentlichen“  und somit auch Anderen zur Verfügung stellen (vom Grundsatz her, solange er für die Dateien das Urheberrecht besitzt).

Wofür es sonst noch alles benutzt wird, werden die Meisten wohl wissen.

Rapidshare steht hier jetzt unter Druck, neue Filtermethoden entwickeln zu müssen um illegale Kopien löschen zu können (was teilweise sowieso schon getan wurde).
Ebenfalls wurde die weitere Überwachung von zusätzlichen Uploads, auch unter anderen Namen usw. gefordert.

Wie „unmöglich“ das heute ist kann sich wohl jeder vorstellen. Wer über einschlägige Foren oder Linksammlungen im Internet sucht, wird z.B. ganz sicher nicht zum aktuellem Film

Shelter 2012 Movie German Dateien mit diesem Namen finden. Da gibt es nur noch Abkürzungen der ganzen Crews usw. Aus den Filmtiteln selbst werden dann auch nur noch Kürzel wie sh12, shelt2012 oder Sonstiges dieser Art.

Ich denke nicht, dass ich noch weiter erläutern muss vor welche Aufgabe solche Filehoster damit gestellt werden.

Wenn überhaupt, müssten sich die großen Hersteller (hier war es der Hersteller Atari, der gegen Rapidshare gegen die illegale Verbreitung seines Spiels „Alone in the Dark“ klagte) auf die Suche der Anbieter oder Uploader selbst machen, ich denke aber bei Filehostern sind sie damit sicher an der falschen Adresse.

Ich bin gespannt wie es sich entwickeln wird.

 

Bild-Quellen: daangi.com, filmkinotrailer.com
Text-Quellen: stern.de