Diablo 3 könnte in den nächsten Stunden oder Tagen von einigen Spielern auf den höchsten Schwierigkeitsstufen abgeschlossen werden. Ursache ist nicht, dass die Spieler über’s Wochenende mal endlich ausgeschlafen haben, sondern ein Bug, der es dem Zauberer ermöglicht, unverwundbar zu werden. Seitens Blizzard gab es bislang keine Reaktion.


Bereits der belgische Profi-Spieler Athene hat bewiesen, dass Diablo 3 mit verbundenen Augen selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgespielt werden kann – zumindest bei den Endgegnern hatte Athene offenbar keine größeren Probleme. Diesem Vorbild könnten nun einige Spieler folgen, ist doch seit wenigen Stunden ein Bug in Diablo 3 bekannt geworden, der es der Zauberer-Klasse ermöglicht, unverwundbar zu werden. Aufgefallen ist dieses Malheur offenbar dem Diablo-3-Spieler „Doso“, der seine Entdeckung natürlich gleich der gesamten Fan-Gemeinde im Battle.net samt Anleitung zum inoffiziellen God-Mode mitteilen wollte.

Der Beitrag des Entdeckers wurde zwischenzeitlich vom Blizzard-Mitarbeiter Vaeflare dahingehend editiert, dass die Anleitung zur Aktivierung des Bugs nicht mehr einsehbar ist. Allerdings kommt die Reaktion etwas zu spät. Auf Youtube und in diversen Foren hat die „freudige“ Botschaft bereits die Runde gemacht und gewinnt zahlreiche Nachahmer. Im entsprechenden Foren-Thread des Battle.net brüsten sich direkt nach der Bekanntmachung erste Spieler, Diablo 3 auf Hardcore angehen zu wollen. Auf Hardcore ist der eigene Charakter nach dem Tod unwiderbringlich verloren, weshalb sich bisher nur sehr wenige Spieler an diesen Modus gewagt haben.

Eine offizielle Stellungnahme von Blizzard steht noch aus, die Aktion von Vaeflare zeigt aber, dass beim US-Entwickler die „frohe“ Botschaft bereits angekommen sein dürfte. Der Bug wird sicherlich innerhalb der nächsten Stunden oder Tage per Hotfix behoben. Ob Anwender, die den Bug missbrauchten, mit Konsequenzen oder Strafen rechnen müssen wird sich noch zeigen. Denkbar wäre, dass die im God-Mode erspielten Achievements und Wertgegenstände wie Rüstungen wieder entzogen werden.

Bild-Quellen: pcgameshardware.de
Text-Quellen: pcgameshardware.de